Tierschutz kennt keine Grenzen

Den Anfang unseres Projekts machte die Unterstützung der Black Mambas, Süd-Afrikas erste weibliche Anti-Wilderer-Einheit. Geführt wird sie durch den Wildhüter Craig Spencer, dem wir im Jahr 2013 den von uns ausgebildeten Hund Shaya (für Schlag), der am 07.03.2017 verstarb, zur Verfügung stellten.
Shaya wurde speziell darauf trainiert, das Horn von Nashörnern, Elfenbein, Munition und Waffen aufzuspüren. Er kontrollierte mit Craig Spencer, u.a. an den Zufahrten des Parks Fahrzeuge und suchte in den umliegenden Dörfern und im afrikanischen Busch nach „Jagdbeute“ und Waffen. Im Januar 2018 wurde „Sosha“ (für Krieger) als Shaya-Nachfolger an Craig übergeben.

Unsere Hunde

Es folgten weitere Hunde für eine Anti-Wilderer-Einheit im Timbervati-Gebiet. Diese sind GOOODs Calimero,
GOOODs Colins Matimba (für Power) und GOOODs Rihati (für Blitz) und Gooods Kulava Kutiva (für Neugier). Alle stammen aus dem Tierheim Viernheim, quasi aus dem Tierschutz für den Tierschutz, und leisten großartige Dienste leisten, sodass die Wilderei erschwert wird.



Im September 2022 haben wir GOOODs Kurhula (für Frieden) übernommen. Er kommt aus einer
anderen Region Süd-Afrikas und wurde von seinem dortigen Doghandler, der in die Wilderei
involviert war, misshandelt. Bis zum 13. Mai 2024 hat Kurhula die vorhandenen Hunde am Enkhulu-Gate
unterstützt, um nun seinen wohlverdienten Ruhestand bei einer ganz großartigen Familie zu genießen,
wo er jetzt täglich im Teich badet und mit den vorhandenen Hunden spielt.



Auch einen Trailhund haben wir vor Ort, nämlich „GOOODs Nyeleti“ (für Stern), die vom K9-Suchhundezentrum, Rovena Langkau, in der Personensuche trainiert wurde und im April 2026 in den wohlverdienten Ruhestand bei einem Management Mitarbeiter gegangen ist.

Das jüngste Teammitglied fürs Timbavati-Gebiet, als Nachfolgerin von GOOODs Calimero, der am 25. Mai 2025 in den Ruhestand zu einer ganz besonderen Familie ging, ist GOOODs Janosch` Risima (für „bedeutend/wichtig“). Sie ist seit dem 25. September 2025 im Einsatz.

„GOOOD“ Hundefutter unterstützt glücklicherweise das Projekt „Rettet das Nashorn, worüber wir uns sehr freuen. Hier findet ihr zur Website https://goood-petfood.de/

Ausgebildet wurde sie federführend von Nicole Tomera, die uns seit dem ersten Hund zur Seite steht, mit Unterstützung von dem „Hundler“ Matthias Mück und Volker Sirvend.

Auch in der Vergangenheit waren immer Diensthundführer der Hessischen Polizei an unserer Seite, die die Hunde „fit“ für ihren Job in Südafrika gemacht haben (danke an Gerold Günther, Volker Sirvend und Matthias Klein). Immer unterstützt durch das wunderbare Team der Hunde-Akademie.

Anfang 2024 wurden wir vom Sabi Sand, einem ebenso privaten Wildtierschutzgebiet am Rande des Greater Kruger Nationalparks, auf Hunde angefragt. Wir haben zugesagt und wollten direkt fertig ausgebildete Hunde aus Südafrika sponsern.

Nach langer Suche haben wir endlich einen, unseren TJUREs Hlavu („Schlawu gesprochen, für Kugel), einen dreijährigen Border Collie, gefunden und am 07.01.2025 übergeben.

Die weiteren Bemühungen blieben erfolglos, denn wir fanden weder gesunde noch gut ausgebildete Hunde, so dass wir uns wieder hier in Deutschland auf die Suche nach passenden Kandidaten machten.

Unsere beiden Malinois-Hündinnen, Timos Murindzi (für Security) und Dokas’ Mutivi (für Spezialistin), die „Nummer“ 9 und 10, haben am 16. April 2026 in Südafrika gut ausgebildet ihren „Dienst“, der für sie wohl eher ein Hobby ist, angetreten.

Dies sollten unsere letzten Hunde für Afrika sein, doch …

Als habe er auf uns gewartet, ist Craigs Sosha, nachdem wir ihn am 21. April 2026 nochmals besucht haben, am 23. April ganz friedlich eingeschlafen. Er wurde knapp 11 Jahre alt.

Craig hat viele Angebote für Hunde bekommen, doch er wollte nur einen von uns und so ist uns Hunters Shaka (Shaka war ein Zulukönig im Jahre 1816), geb. am 10. September 2025 vor die Füße gespült worden, der sich aktuell in Ausbildung befindet, um Anfang 2027 an Craig übergeben zu werden.

Wir haben uns für die Ausbildung von Spür- und Trail-Hunden entschieden, weil Schutzhunde zu
sehr in der Schusslinie stehen und die Nasenarbeit zum Auffinden von Horn und Waffen die größte
Herausforderung für die Ausbilder in Süd-Afrika darstellt.

Das war der Anfang, aber wegschauen ist keine Option und so purzelten wir in ein weiteres Projekt:
Hunde und Nutztiere: Wir sind mittlerweile seit einigen Jahren in das Projekt „Khumba Ncila“ involviert, welches die naheliegenden Dörfer außerhalb des Wildtierschutzgebietes unterstützt.

Wer unsere Unterstützung aktuell erhält, sehen Sie unter „Unterstützte Projekte

Wir werden die Lawine nicht aufhalten und nicht stoppen können. Wir werden auch die Welt nicht
retten. Allerdings ist Zusehen auch keine Option für uns. Deshalb: Jedes einzelne Tier und jeder
einzelne Mensch, dem wir die Lebensqualität erhalten oder wieder herstellen können, zählt.


Die Geschichte vom Seestern

Ein alter Mann ging am Morgen nach einem heftigen Sturm am Strand entlang. In der Ferne sah er
ein Kind tanzen. Als er näherkam, sah er ein junges Mädchen, das sanft einen Seestern nach dem
anderen aufhob und ihn vorsichtig ins Meer zurück brachte. „Was machst du da“, fragte er, „warum
bringst du Seesterne zurück in den Ozean?“
„Die Sonne scheint und die Ebbe kommt, wenn ich sie nicht zurückbringe, dann werden sie sterben“,
antwortete das Mädchen.
„Aber, junges Mädchen, merkst du nicht, dass der Strand kilometerlang ist und hier tausende Seesterne
liegen? Was macht es für einen Unterschied, wenn du dich abmühst? Du kannst sie nicht alle retten.“
Das Mädchen blickte auf den Seestern in ihrer Hand und sagte: „Für diesen hier macht es einen Unterschied“, ehe sie ihn zurück ins Meer brachte.
(Übernommen nach dem Original von Loren Eiseley)


Über eine Mitgliedschaft / Patenschaften für unsere Hunde oder Spenden auf unser Konto würden wir
uns sehr freuen.
Ralf und Perdita Lübbe-Scheuermann
Tel. 0171 2190779
https://www.facebook.com/RettetdasNashorn

Spendenkonto:
Animal Rescue
bitte unbedingt Betreff: „RdN“ angeben
Sparkasse Heidelberg
IBAN: DE59 6725 0020 0009 2924 20
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Paypal: paypal@tierrettung-ohne-grenzen.de